Donnerstag, 19. Juni 2014

2014

Gerade wurde ich erinnert... das ich eigentlich seit zwei Jahren in keiner meiner Blogs mehr was geschrieben hab... so ein Unding! ;)

Wie gehts Euch so?

Die letzten zwei Jahre war meine parallele MaryOnPlanetEarth Dimension ziemlich abwesend. Fand ich. Das war alles irgendwie ziemlich geerdet... was Anfangs auch ganz erholsam war. Fühlte sich aber nicht wirklich wie Humus an und gegen Ende ziemlich nach Sumpf.

"Gebaut" hab ich natürlich trotzdem - aufräumen muss ich immer noch, häusliche Ordnung war noch nie meine Stärke ;) - innerlich und äußerlich. Seitdem ich einen Garten inkl. Häuschen (inzwischen der Zweite, ich bin umgezogen - war eigentlich klar oder #lol) habe, muss ich immer über die Hornbach-Werbung lachen: Es gibt immer was zu tun!

Im Moment rappelts mal wieder und ich bin mir 100% sicher, dass das bei Euch nicht anders ist. Seit Mai habe ich die Gelegenheit, eine Idee umzusetzen, die sich in den letzten anderthalb Jahren entwickelt hat. Oder besser: Ich nutze jetzt die Gelegenheit! Einfach eine schöne Idee zu erden. In hoffentlich zwei Wochen poste ich dazu mehr :)

Der Prozess in diesen 6 Wochen, die mir wie ein halbes Jahr vorkommen, war mal wieder äußerst spannend. Ich versuche, die Umsetzung der Idee über Crowdfunding zu finanzieren. Ehrlich, das ist besser als jeder Businessplan! (Von dem ich allerdings - abgesehen vom sinnvollen Zahlenwerk - nie viel gehalten habe)

Beim Crowdfunding entwickelt man im Prinzip eine Kampagne. Immerhin geht es ja darum, möglichst viele Menschen von dem, was man tut und vor hat, zu begeistern. Ich bin allerdings überzeugt, das sie nicht gut funktionieren kann, wenn "Schein & Sein" nicht zusammenpassen. Gefühlt. Was keine Garantie dafür ist, das sie "funktioniert", wenn beides passt.

Wie dem auch sei, was ich sagen wollte: Wenn man sich also mit dem Schein beschäftigt, muss es zwangsläufig auch mit dem Sein sein. Da fielen wieder Mengen an Aha's und Oh's! Ich erinnerte mich unter anderem an die Worte einer Freundin, lange her... wie sehr es einen doch rausreißt, wenn man einmal unternehmerisch gescheitert ist, egal aus welchem Grund - Und wie groß die Angst ist, auch wenn ich das selbst nie so empfinden konnte bisher, das Wesentliche, was ich daraus und aus der Zeit danach gelernt habe, für mich und in einem neuen Unternehmen umzusetzen. Seitdem ich daran arbeite, streikt mein Körper. Oder, vielleicht spiritueller ausgedrückt ;) er gibt mir konkrete Zeichen, dass ich da dann gleich weitermachen kann. Der von meinem Hund natürlich auch. Nein, er hat angefangen! (Mit Happy End)

Die wesentlichen Veränderungen, die seit dem letzten Eintrag passiert ist: Alles, was zeitlich über ein Jahr hinaus geht (gedanklich wie gefühlt), verliert sich irgendwie, da ist nix. Aber nicht ungut - es macht keinen Sinn, sozusagen. Ich finde die Zeichen sind klarer und schneller geworden... Achja, ich lege wieder Karten ;) Die mich regelmäßig zum schmunzeln bringen. "Wenn Sie Ihre Reiseroute spontan ändern, Obacht!" Wochen später entscheide ich, aufgrund Stausituation, kurzfristig die Autobahn zu wechseln und höre kurz vor der Ausfahrt 3x nacheinander (!) die Verkehrsnachricht, das sich genau dort ein Geister-Fahrer befindet. Habe den Stau gewählt und bin auf der A7 geblieben. Kurz nach der Ausfahrt, die ich nehmen wollte, gabs Entwarnung.


Ein bisschen Sumpf ist immer noch da, weiß der Himmel, ob ich ihn jemals verwandeln kann. Wir werden sehen, wie es weitergeht... Ich bin da ganz zuversichtlich und dankbar, das sich die letzten zwei Jahre genau so entwickelt haben, wie sie sich entwickelt haben. Ich freue mich auf die nächste Zeit :)


Es grüßt Euch herzlich,
Eure Marymi

Mittwoch, 19. Dezember 2012

so.

isses nun so.weit.
so.viel zu überdenken.
so.viel zu fühlen.
so.viel zu viel zu klären lösen checken.
so.lange.
so.lange so anstrengend. so.viel. so.massig. so.intensiv.

so.what.

ich bin zwar nicht da, wo ich sein wollte aber ich bin da wo ich bin.

mehr geht nicht finde ich. also mir gehts gut :)

herrlich. endlich haben wir in ein paar tagen den 21.12.12 und ich hoffe für alle seriös eingeweihten, dass sie sich da, wo sie sind, wohl mit sich selbst fühlen. denn das war - aus vergangener langfristiger sicht - das, worum es in diesem jahr ging denk ich, so übergreifend... der 21. ist der spätestete tag, anzukommen.

eine meiner engen wegbegleiterin teilte heute mit mir ihr eigenes bild: das haus. klingt banal - aber für mich, die so oft umgezogen ist, und in letzter zeit sehr oft ihre schlüssel verliert, das perfekte bild. in meinem äußerem haus gabs schon immer zahlreiche zimmer, alle unterschiedlich... jedes eine andere farbe, eine andere atmosphäre. in jedem raum fühl ich mich wohl, obwohl alle so unterschiedlich sind. klar entspricht das voll meinem inneren. inzwischen habe ich keinen keller mehr, keinen dachboden. nur noch einen kleinen ort von ca. 2x2x2, an dem ich ein paar dinge stehen habe, die nächstes jahr einsortiert werden und an ihren richtigen ort kommen. es ist noch nicht alles aufgeräumt aber das meiste.

so it's done. was mir persönlich noch fehlt, sind die wege zwischen meinen inneren räumen. dank dem bild werde ich diese jetzt noch bauen - wobei sie sich von selbst bauen, hab ich festgestellt, wenn ich an sie denke. und, wenn ich meinen tinka thinktank raum gehe, dann ists da seit 15 monaten megalangweilig ;) aber das ist eh der stärkste raum, der lädt mich schon wieder ein, wenn es so.weit ist.

al so.meine lieben: ich wünsche Euch allen einen für Euch korrekten und tollen 21.12.12. und ach ja, danach kommt wieder weihnachten und danach silvester und danach ein neues jahr. besinnlich wird es werden, beschwingt, kreativ, geerdet, soulmanifestation und happy. meines zumindest. wünsche Euch das Eurige!

Eure marymi :)

Dienstag, 20. November 2012

Insider-Stuff

Eine große, lange Zeit geht grad zu Ende... meine alte Zeit. 41 Jahre immerhin... weiss auch nicht, was die alle mit dem 21.12. haben, für mich fühlt es sich jetzt schon so an.

Ich weiss nicht, was kommt. Ich weiss ein bisschen, was ich will. Ich weiss, was sich verändert hat - was ich verändert hab, in den letzten 12 bis 288 Monaten.

Bereuen tu ich nix aber vermissen etwas. Das sind meine Freunde. Weniger Alleinzeit mehr Gemeinsamzeit... mit denen, die mir am Herzen liegen. Das freut mich, weil ist das letzte Stück. Mein Herz meldet sich nicht, es fordert und das ist schön so. Ich liebe es, weil ich kann mich zu 100% auf meinen eigenen Evolutions-Weg verlassen - so hab ichs mir gewünscht, so hat es sich angefühlt und so isses.

Und noch etwas. Das ist strange, und war nicht in meinen Vorstellungen drin. Wir haben November 2012 und ich lebe nicht "meinen Traum". Ich lebe mein Leben.Zum ersten Mal "ganz" bewusst glaub ich. Und eigentlich ist alles gut: Mein jetziges Leben ist in vollem Bewusstsein und absoluter Eigen-Kreation entstanden. Es gibt keinen Unterschied zwischen "Mein Traum" und "Mein Leben"... Beides ist anders und eins. Wisst Ihr was ich meine...

Es ist halt einfach ich... mit allem ohne allem. Einfach so wie es ist.

Es ist eigentlich ganz einfach.
"Morgen" gibt's nicht.
"Gestern" gibt's nicht.
Und "Jetzt" gibt es auch nicht.

Krass irgendwie. Wer hätte das gedacht? Ich nicht :)

Eure maymi!

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Spurwechselei

Seit einigen Monaten leb ich nun schon – auf besonderen Wunsch eines inneren Teammitglieds – ein relativ unaufgeregtes, meistens zurückgezogenes und insgesamt ziemlich braves Leben. Zweimal in der Woche arbeite ich in einem kleinen Büro, als Grafikerin und GF-Assistentin. Mein neues Zimmer im Karoviertel verstaubt zwischenzeitlich, weil ich hauptsächlich in meinem neuen Garten auf dem gefühlten anderen Pol des Stadtkerns wohne – man könnte fast sagen, im Stadtland. Bis auf alle zwei Wochen, wenn ich dort im Karoviertel meinen Coachie betreue. Ansonsten fröhne ich meinem Hundesport-Hobby und mein Arzt hat eine strange Kombie aus einerseits grenzwertig wenig Körpergewicht und andererseits grenzwertig wenig Funktion der Schilddrüse festgestellt (strange deshalb, weil Schilddrüsenunterfunktion Gewichtszunahme zur Folge hat – und mein geringes Körpergewicht eher eine Schilddrüsenüberfunktion vermuten lässt. Unterfunktion und geringes Körpergewicht passen nicht so richtig zusammen).
Der wunderschöne Baum auf unserem HundeSportPlatz im Herbst c:marymi
In diesen Monaten haben sich meine Ambitionen, Träume, Visionen still und undramatisch verabschiedet. Es war nicht wirklich ein Verlust. Mehr eine gedankliche Auszeit... Stille im Kopf gewissermaßen. So viel Zeit hatte ich lang nicht mehr. Wobei sich der Kopf schnell andere Gedankenopfer sucht, die dann tatsächlich meistens unsinnig bis schwachsinnig und auf gar keinen Fall sinn-voll sind. 

Erstaunlicherweise lebe ich grad das Leben, welches ich mir genauso bewusst und willentlich kreiert habe, vor 6 Monaten. Erstaunlich, weil es insgesamt und im Gesamtpaket betrachtet ziemlich schnell und relativ reibungslos passiert ist. Und auch die Baustellen sind inzwischen kleiner bis abgebaut.

Besondere Vorkomnisse gab es in dieser Zeit keine. Hier und da mal eine kleine Erkenntnis. Ansonsten weitestgehend gefühlte Unbeteiligtkeit in Bezug auf energetische und bewusste Evolution. Mir gehts zufrieden. Erfüllung ist was anderes, steht aber grad nirgendwo auf dem Plan – ich vermisse es also nicht wirklich. Und trotzdem schleichen sich seit kurzem wieder ein paar Fragen durch die Hintertür, die ich nicht beantworten kann. Fragen nach “was gibts sonst noch?” und “wo möchte ich das meine Reise hingeht?” und Ihr wisst schon.

Gemüsebeet anlegen bei "Blue Kate" c:marymi
Da ich dazu keine Bilder bekomme (der Weg, der sich jahrzehntelang immer gezeigt hat, ist einfach seit mind. einem Jahr verschwunden), keine Antworten, keine Wünsche, kein Gespür, geleite ich die Fragen inzwischen durch die Vordertür wieder nach draußen. Ich hab keine Lust mehr, mir dazu den Kopf zu zermatern. Es ergibt keinen Sinn.

Und dann ist mir vor zwei Tagen, aufgrund eines kommenden abschliessendem Ereignisses, das Gefühl gekommen “ich bin frei”. Das war seltsam, weil ich vorher nicht das Gefühl hatte, irgendwie groß an etwas gebunden zu sein. Es war auch nicht so richtig ein Gefühl... eher eine “neutrale” Tatsache, die auf einmal unerwarteter Weise da war. Ich habs mal so hingenommen. Und heute (also gestern – da ich den Eintrag einen Tag später poste) war ein seltsamer Tag. Der immerhin dazu führte, mal wieder einen Blogpost zu schreiben. Ich war mit meiner heutigen Arbeit, dem ganzen Tag eigentlich, ausgesprochen glücklich und zufrieden. Es war u.a. einer der Tage, an dem einem wieder klar ist, was der Unterschied zwischen Können und Talent ist. Zwischen “gut” und einzigartig. Zwischen “Kann” und “Ist”. Zwischen so-Sein und Sein also ;)

Abends, zurück in meinem Garten, lümmelte ich mich in mein Bett, inzwischen wieder gedankenbefreit und entspannt vorm Fernseher. Und auf einmal hatte ich das Gefühl, es gibt was zu feiern (diese Art von Gefühl hab ich nicht mal an meinem Geburtstag – na gut, als ich die Begleithundeprüfung erfolgreich überstanden hab, aber das war mehr ein “uff, geschafft” und “Spannungsentladung”). Interessanterweise hatte ich beim Einkaufen spontan einfach so einen Prosecco mitgenommen (absolut untypisch seit mind. 6 Monaten, so ohne Grund. Aber der Tag begann eh schon völlig untypisch.). Kaum war der Gedankenblitz da war er auch schon wieder weg. Nicht zu kriegen und festzunageln. Stattdessen um einiges später und auch das glasklar, “es hat sich was verschoben”. Die Mühe herauszufinden, was jetzt genau, hab ich mir direkt gespart. Es ist so, als ob ich irgendeine Spur gewechselt habe. Einfach so. Auch das alles völlig unaufgeregt. Wie eine Beobachtung aus dem Off, die sich kurz mal meldet, um mich zu informieren.

Irgendwie hab ich das Gefühl, der Winter kann kommen.

Es grüßt Euch,
Eure Laubenpieperin marymi

Fundstücke im Garten c:marymi

Mittwoch, 20. Juni 2012

Von Unten Ganz Anders

Wir haben gerade eine interessante Zeitqualität finde ich. Zumindest ich hab sie ;) In fast allen Bereichen brennt es. Im Sinne von "Klärung" und "Aufräumen" und zwar nicht nur ein bisschen, sondern endgültig. Endgültig im Sinne von "Abschlussarbeiten" - für was auch immer. Fühlt sich einfach so an. Da noch was fertig zu machen, dort auch noch und um die Ecke, dass da, das muss auch noch. Alles zusammen ist wahnsinnig viel... Mir ist, siehe letzter Post, inzwischen ja wirklich egal "wofür", aber das Gefühl und "der Fluss" bleibt trotzdem derselbe, stelle ich fest.

Auf der einen Seite geht alles seinen Gang, ich fühle mich, als hätte ich keinen Einfluss darauf. Auf der anderen Seite ist ganz klar, das ich gerade Entscheidungen treffen kann - darf - muss. Solang ich keine Entscheidungen treffe (und davon gibts grad sehr viele in so ziemlich allen Lebensbereichen) passiert auch nix. Es ist, als ob da eine Blase ist, sich ein Feld einer Möglichkeit auftut, oder so ähnlich. Ich merke das und auch die Energie dahinter - die derzeit in allen Bereichen sehr subtil und langsam ist, jedenfalls in meinem Leben. Ich habe also Zeit genug, eine Entscheidung zu treffen (das tue ich meistens sehr schnell, nur im Moment ist das alles so viel und unterschiedlich, das ich nicht in der Lage bin, schnell zu entscheiden oder zu machen - sehr ungewohnt für mich, echt.).

Da ist also "ein Feld einer Möglichkeit". Ich nehme das wahr. Dann merke ich, das ich da was wahrnehme. Dann eroiere ich das. Dann entscheide ich, auf Basis dieses "Möglichkeitsfeld". Will ich das? Will ich das nicht? Will ich was anderes? Dann stelle ich fest, Ups, ich hatte mir das-und-das gewünscht, und das Leben präsentiert mir jetzt diese Möglichkeit: Das hängt zusammen, aha. Ich entscheide dann also irgendwas und merke irgendwann später, das alles jetzt in die Richtung meiner Entscheidung läuft.

Sorry, das ich mich so "verquer" ausdrücke... so fühlt es sich an. Ist sehr ungewohnt. Nichts ist geordnet gerade, und nichts ist so, wie ich mir jemals vorgestellt hätte, das es so ist (Wunsch hier, Umsetzung da, zack!). Dennoch scheint es grad so zu laufen: Wunsch ist... Irgendwas entwickelt sich... Wunsch und Irgendwas verknüpfen sich... Mensch entscheidet... der Rest ergibt sich nach Mensch, und muss nicht genauso wie vorgestellt sein, aber ist entsprechend. So irgendwie.

Außerdem stelle ich fest, das ich in ebenfalls allen Bereichen grad nichts planen kann. Ich bin gezwungen, zu vertrauen, das schon alles passt. Ist persé nicht schlimm, aber doch etwas ungewohnt - gerade, wenn man etwas zu organisieren hat, wie Umzug und entsprechende Anhängsel (wie viele Umzugkartons brauch ich? Wieviele Helfer? Ziehe ich nach A? Oder nach B und brauch einen Transporter? etc.). Ich weiss aber gleichzeitig, dass das in Ordnung ist - alles wird gut, selbst wenn ich nicht gewohnheitsgemäß alles durchorganisiere.

Wenn ich nicht so im Gefühl vom letzten Post wäre, würde ich lachen und sagen: Hey, genauso isses! Die Zeit, auf die wir gewartet haben, läuft jetzt an und is da! In ihrer Geschwindigkeit viel langsamer, als man uns weisgemacht hat - aber sie ist da. (Die Geschwindigkeit betrifft mehr die Masse an Dingen, die jetzt auf einmal alle am Start sind - Beschleunigung also in allen Bereichen, die Bereiche selbst und die Umsetzung eher langsam aber stetig.)

Das ist komisch, nich... Vielleicht ist es genau die passende Einstellung dazu, keine Ahnung. Ich merk nur, das sich etwas verändert hat, in der Manifestation von Dingen, in der "Lenkung der Geschehnisse", in der Gestaltung des eigenen Lebens... und ich beobachte das mal einfach so entspannt-neutral weiter ;) während ich gerade mein Leben neu definiere.

Es grüßt Euch herzlich die marymi

Montag, 4. Juni 2012

Heute schon gelebt?

Es ist seltsam, ich scheine mich seit einiger Zeit fast komplett entgegen den allgemeinen (spirituellen) Ansagen zur "Lage unserer Welt" zu bewegen. Aber vielleicht verstehe ich das auch nicht im Zusammenhang, was durchaus möglich ist - ich habe aufgehört, mich damit zu beschäftigen.

Für dieses Jahr hatte ich mir ziemlich viel vorgenommen. Die Top 5: Sehr viel Aufräumarbeit in Bezug auf behördliche und finanzielle Dinge (Platz 1-4). Klarheit bezüglich Berufungsplänen- und Umsetzungen (Platz 5). Endlich damit die Einnahmen erzielen, die ich brauche und gerne hätte (Platz 6), um somit keine Nebenjobs mehr machen zu müssen, sondern nur noch, wenn ich möchte (Platz 7). Und wenn dann noch was geht: Endlich wieder meine eigene Wohnung (ich wohne seit 5 Jahren in verschiedenen WG's bzw. zwischendurch auf Durchreise). Es versteht sich von selbst, das dies ein "Jahresplan" war.

Ich stelle fest: Abgesehen von den mir bisher so sehr wichtigen Inhalten der Plätze 6 und 7 scheint sich alles unbedingt bereits in den ersten 6 Monaten dieses Jahres bewerkstelligen zu wollen, was der pure Wahnsinn ist. Ich erlebe eine absolute Beschleunigung, da bin ich mal d'accord mit den "Prophezeiungen". Auch mit dem gefühlten Gefühl "Alles ist richtig wie es ist", wenngleich ich überhaupt keine Ahnung habe, wie das alles machbar sein soll und besonders in den letzten 2 Monaten ziemlich überfordert bin.

Was das Thema "Einheit", "Berufung" und so weiter angeht, kann ich nur sagen: Das Thema kann mich mal. Zum ersten Mal seit über 20 Jahren übrigens. Ich habe beschlossen, normal zu leben. Mir einen ordentlichen Job zu suchen, Berufe hab ich ja genug, mit dem ich das verdiene, was ich zum kleinen Leben brauche. Eine finanzierbare Wohnung, in der ich gut leben kann und mich wohl fühle. Ansonsten mein Hobby zu verfolgen, die Welt so sein zu lassen, wie sie ist, keine weiteren Ideen zur Verfügung zu stellen und den Rest des Lebens zu geniessen.

Tatsächlich muss ich sagen, es ist mir inzwischen völlig wurscht, ob die Welt, die Menschen oder sonstwer in ein neues Bewusstsein aufsteigt oder nicht. Ich war schon immer ein Improvisationstalent und lasse mich nur selten von Naturkatastrophen, politischen Machtzerfall oder derartigem ängstigen, ich werde selbst im ErnstVerFall überleben. Ich bin 20 Jahre lang meiner Vision einer neuen Welt gefolgt und habe versucht, so viele mitzunehmen bzw. davon zu begeistern, wie ich es kann. Nun ist der Zeitpunkt da, das es mir wurscht ist, ob sie kommt oder nicht - ich stelle "meinen Dienst" jedenfalls nicht mehr dem "Großen Ganzen zur Verfügung". Aus tiefsten Herzen nicht mehr. Zu frustrierend, zu wenig Anerkennung, zu wenig Einkommen, um das noch länger so fortzuführen. Meine Erwartungen und Ansprüche sind diesbezüglich durch und gone.

"Indem man  sich  als  Teil  der  Einheit  fühlt  und  sich auch  so  verhält,  wird  man  auch  von  der  Einheit getragen und mit allem versorgt, was man für sein Leben braucht und haben möchte. Es ist
dies  eine  Entscheidung  aus  tiefstem  Herzen  –  nicht  aus  dem  Verstand.  Diese  Entscheidung muss jeder  in  absoluter  Eindeutigkeit  treffen  und auch  konsequent dabei  bleiben –  sich nur die Rosinen herauszupicken, funktioniert nicht." (quelle: Christoph Fasching / www.botschafterdeslichts.com)

Mag sein, dass das so in Zukunft funktioniert. Bisher nicht. Und da ich jetzt lebe und nicht  morgen, entscheide ich mich für mich und dafür, jenseits von Einheit und Gemeinschaft, Berufung und Lebensvision, einfach ganz materiell und gediegen und inmitten der Dualität meinen Weg fortzusetzen.

Bewusstseinsevolution adé. Telepathie, Zeitsprünge, Energiefelder erleben... bedingungslose Liebe, Holografie, Seele... alles (ebenfalls) ein schönes Spiel, ein wunderbares Abenteuer. Aber es taugt leider nicht, um in dieser Welt ein nachhaltig lebenswertes Leben führen zu können.

Ich werde die Zwangs-Beschleunigung so gut es nutzen, um alles neu aufzustellen - und zwar in meinem ganz einfachen und neuen Lebenssinne.

marymi

edit 1: nunja, ließt man laurens postings ist auch das alles im einheitsgedeih & im fluss. lauren zu lesen schadet nie ;) http://thinkwithyourheart.com

edit 2: während ich laurens postings las, fiel mir ein, das ich in den letzten 4 Wochen einmal erschossen wurde (es fühlt sich... "seltsam" an, wenn das physische Leben so aus dem Körper entfließt), mehrmals mit dem Flugzeug abstürzte (es ist egal, ob man auf Asphalt, Wiese oder Wasser aufprallt - es geht so schnell, das man sich einfach "atomisiert  & pulverisiert", bevor man irgendwas fühlen kann) und einmal in einem Bahnhof stand und partout kein Zug, kein Auto "nach Hause" oder wenigstens in die Richtung fuhr (stattdessen wurde ich vergewaltigt und man klaute meinen Rucksack, den ich dann für 9 Euro wieder erwerben konnte). Im Traum natürlich. Ich fand, das passte irgendwie zu Überschrift meines postings und den Inhalten von lauren, daher wollt ich es nicht vorenthalten ;)