Mittwoch, 14. Januar 2009

Zeitverschwinden

Momentan verschwindet die Zeit. Nicht wie bei Michael Ende, sie wird nicht geklaut, sie ist weg. Macht ja Sinn, schließlich ist sie gar nicht da sondern nur gemacht, zwecks Vereinfachung im dualen Leben.

"Ohne Zeit" lebe ich schon ziemlich lange, allerdings hatte ich immer ein gutes Zeit-Gefühl. Das neue Jahr 2009 hab ich zeittechnisch auch nicht erlebt, zum ersten Mal. Nun verschwinden auch die Wochentage. Das Interessante daran ist, dass dies in unserer Dualität trotzdem irgendwie funktioniert: Ich werde, wenn wichtig, von außen in irgendeiner Form darauf aufmerksam gemacht, wann ich "wo zu sein hab". Vor kurzem hab ich einen Zug nach Nürnberg gebucht, wo ich die nächsten Wochen arbeiten werde. Ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass ich heute, Mittwoch, fahre. Habe meinen Hund gestern Abend in die Obhut einer schönen Pension gegeben, Koffer gepackt etc.

Dann sitze ich Abends da und meine Mitbewohnerin fragt, ob wir Mittwoch Abend zusammen kochen wollen. Ich war völlig durcheinander. Alles richtig gebucht, nur meine innere Zeit hab ich nicht abgeglichen mit der äußeren. Ich wäre heute früh in den Zug gestiegen und hätte, wenn der Schaffner gekomme wäre, gemerkt, das ich im falschen Zug sitze... Und so habe ich einen Tag geschenkt bekommen :)

Dasselbe passierte mir schon letzte Woche, als ich zwei Tage hintereinander überzeugt war, das Mittwoch ist, und mich dadurch selbst verwirrt, im Außenabgleich. Den ich machen musste, weil ich einen Termin bei meinem Zahnarzt organisieren wollte (der Mittwoch Nachmittag zu hat).

Auch ansonsten fühlt sich das Leben derzeit sonderbar an. Das Außen, mein Umfeld, entfernt sich zunehmend, wenn es um meine persönliche Brücke zwischen mir selbst und meinen Ebenen und denen der anderen geht. Das gabs bisher so nicht. Im Moment erlebe ich, dass jeder mit sich zu tun hat (manchmal ist es ihm bewusst, manchmal nicht), mich versucht da mit reinzuziehen. Was nicht funktioniert, aber dafür sorgt, dass ich gerade gar nicht in meinen eigenen neuen space reingehen kann.

Das ist irgendwie doof, denn dieser ist wichtig und außerdem wirklich spannend. Das irritiert mich irgendwie. Es ist nicht mehr eine Ebene, in die sich mehrere hineinbewegen, manchmal gemeinsam, und oft jeder für sich. Irgendwie trennt es sich.

Und mein eigener space ist mir wichtig - das bin ich, das möchte ich ausdrücken und darum gehts, bei jedem . Ich vermisse ein bisschen, dass mein persönliches Umfeld die Bereitschaft und die Neugierde hat, dort hineinzugehen und mich auf diese Art zu begleiten. Aber auch wenn ich es vermisse: Das ist eine neue Zeitqualität! Ich beobachte sie staunend und muss mich ein bisschen daran gewöhnen (es fühlt sich so an, als ob es gerade einen Bruch gibt), es ist einfach anders.

Das energetische Bild dazu hatte ich vor ca. 10 Tagen, nun erlebe ich es ganz praktisch... und ich bin gespannt, wie die nächsten Wochen werden!

Liebe Grüße an Euch,
marymi :)

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Als ich das gelesen habe, habe ich gedacht, Pluto geht in den Steinbock.
Ist irdisches Umfeld Steinbock, wollte ich dann bei google suchen, und gebe "Irdisches Umfeld Planet" ein.
Saturn ist ja doch das Irdische, das man so kennt.

Da kommt an erster Stelle Dein Blog.
Witzig, wa?

Das mit dem Mittwoch versteht man nicht. Fährst Du erst nächsten Mittwoch?

The last sucka

MaryMi hat gesagt…

na das is ja ein ding! das da nun grad mein blog kommt mein ich *hihi* (mit saturn hatte ichs nie so, wir wären uns eher weniger grün)

bin heute gefahren, donnerstag ;) ja, ist etwas schwer verständlich, stimmt, habs gemerkt beim schreiben aber wollt das trotzdem gestern abend noch schnell posten :)

liebe grüße,
marymi

Anonym hat gesagt…

*smiles ... das mit dem saturn und google ist ja lustig, vor allem weils wegen der neuen gesetzmässigkeiten und so auch so schön passt :)

und dass du über die synchro`s schreibst *smiles ... babs hat mir geschrieben, sie hatte ne lustige synchro zu meinem blog und schrieb von dir und so kam ich mal wieder her, wohl um weitere synchro`s zu entdecken ...

die "zeit" ist eine sache davon und der "eigene space", the true self, in einer neuen dimension. irgendwie ist alles anders und die dinge geschehen von selbst - alle ... nur diesmal in einem anderen licht, in aquarius statt in den fischen und ich finds einfach nur wundervoll :)

pleasure & joy
amaij :)